Jubiläum des Forschungsinstituts ifak im Wissenschaftshafen

 
Quelle ifak: Denkfabrik im Wissenschafts-
hafen Magdeburg (beim Elbe-Hochwasser 2013)

Im April 2018 blickt das Institut für Automation und Kommunikation (ifak) auf eine 10jährige erfolgreiche Entwicklung im Wissenschaftshafen Magdeburg zurück. Zum 1. Oktober 1992 nahm das ifak als universitäre Ausgründung zunächst in Räumen der Universität mit 11 Mitarbeitern seine Arbeit auf. Dreimal ist das Institut in seiner Historie umgezogen. Im Februar 1993 von der Universität Magdeburg in renovierte Räumlichkeiten eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Elektromotorenwerkes in Barleben an der nördlichen Peripherie der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Der nächste Umzug stand im Mai 1994 an. Das Institut fand seine Wirkungsstätte im neuen Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) Magdeburg-Barleben. 14 Jahre lang war das IGZ die Heimat der Forscher und Entwickler der Mess- und Automatisierungstechnik, deren Zahl sich auf über 50 erhöhte. Im Jahr 2008 kehrte das Institut in das Zentrum von Magdeburg zurück. Mit dem Einzug in das Gebäude der Denkfabrik begann ein neuer Entwicklungsabschnitt. Im Wissenschaftshafen und in unmittelbarer Nähe zur Universität gelegen, bietet das attraktive Gebäude eines ehemaligen Getreidesilos mit rund 3000 m2 Fläche in sieben Stockwerken gute Entfaltungsmöglichkeiten für die vier Geschäftsfelder und Platz für ein Technikum im Erdgeschoss sowie einen Tagungsraum unter dem Dach. Der Institutsleiter des ifak, Prof. Ulrich Jumar, hob in einer Feierstunde der Belegschaft zum 10. Standortjubiläum hervor, dass die gute Nachbarschaft zu anderen Forschungseinrichtungen und die fruchtbare Einbeziehung von Studierenden in die angewandte Forschung das Institut nachhaltig positiv beeinflusst haben. Das Team des ifak wird auch künftig dazu beitragen, dass Forschung und Entwicklung zu Automation und Kommunikation aus Magdeburg bekannt und anerkannt sind. Eine wachsende Zahl von Auslandskontakten sorgt dafür, dass dies auch über den nationalen Rahmen hinaus geschieht. Als Mitglied der Zuse-Gemeinschaft mit ihren aktuell mehr als 70 Forschungseinrichtungen in Deutschland wird das ifak seinen Beitrag zur Industrieforschung unter dem Motto „Forschung, die ankommt“ weiter ausbauen.

Quelle ifak: Auf dem Universitätscampus (1991),
E-Gebäude, heute Gebäude 7