Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 19. Oktober 2017

Verhaltensbeschreibung von Automatisierungskomponenten aus dem Web-Store 
Referent: Dipl.-Ing. Holger Zipper

Kurzreferat: 

Modellbasierte Ansätze finden zunehmend Anwendung in der Planung automatisie­rungstechnischer Anlagen – von der Spezifikation des Anlagenverhaltens, über die Planung im CAD-Tool bis hin zur Simulation der Anlage. Durch die Nutzung einer Komponentenbeschreibung ist es der durchgängigen Werkzeugkette möglich, Infor­mationen zu einer Komponente über die Phasen des Engineerings hinweg zu ver­knüpfen. So wird die Automatisierung vieler, bisher manuell durchgeführter, Arbeits­schritte ermöglicht.

Neues Projekt am ifak: TESTOMAT – The Next Level of Test Automation

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ab Oktober dieses Jahres sowie in den nächsten zwei Jahren das europäische Kooperationsprojekt TESTOMAT. Das Projekt wird innerhalb der nun dritten Iteration des Programms „Information Technology for European Advancement“ (ITEA) organisiert, das Teil des Europäischen Forschungsverbunds Eureka ist. Ziel des Projekts ist es, den heutigen Stand der Testautomatisierung in der agilen Softwareentwicklung voranzutreiben. Hierzu wird das Projekt in einem Testautomatisierungs-Verbesserungsmodell münden, welches die Schlüsselverbesserungen im Bereich der Testautomatisierung definiert und dabei einen besonderen Fokus auf messbare Verbesserungsschritte legt. Die Schwerpunkte der Arbeiten des ifak liegen unter anderem in der Entwicklung und Verbesserung von Methoden zur Testpriorisierung.

Beitragsaufruf zur Fachtagung EKA 2018

Am 2. und 3. Mai 2018 wird die nunmehr bereits 15. Fachtagung  EKA – Entwurf komplexer Automatisierungs- systeme mit dem Untertitel „Beschreibungsmittel, Methoden, Werkzeuge und Anwendungen“ stattfinden. Unbenommen von Initiativen wie Industrie 4.0 erfreut sich das Tagungsthema ungebrochener Aktualität. Seit 2008 findet die EKA im Zweijahresrhythmus in Magdeburg statt. Das Institut für Automation und Kommunikation e.V. (ifak) und das Institut für Automatisierungstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg haben gemeinsam die Rolle der Veranstalter übernommen. Beitragsvorschläge (3 Seiten Kurzfassung) werden bis zum 01.12.2017 erbeten. Alle vom Programmkomitee als Vortrag oder Poster ausgewählten Beiträge erscheinen als Langfassung in einem elektronischen Tagungsband mit ISBN. Ausgewählte Beiträge werden in bewährter Weise nach Überarbeitung und Begutachtung in ein Schwerpunktheft der Zeitschrift at – Automatisierungstechnik aufgenommen.

Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

ECOSSIAN (European COntrol System Security Incident Analysis Network) Projekt erfolgreich abgeschlossen

Die Ergebnisse des Projektes FP7- ECOSSIAN - European COntrol System Security Incident Analysis Network wurden vor Vertretern der Europäischen Kommission und internationalen Gutachtern erfolgreich präsentiert. Zu den wesentlichen Projektergebnissen zählen Komponenten einer Plattform und Methoden, die ein lokales, nationales und europaweites Reagieren auf Security-Vorfälle in kritischen Infrastrukturen wie etwa Energieerzeugungsanlagen und –verteilnetzen, Transportsystemen, der Wasserver- und –entsorgung oder in wichtigen Produktionsstandorten der fertigungs- oder verfahrenstechnischen Industrie unterstützen.

Dr. Schütze leitet Sitzung des weltweiten Stadtentwässerungs-Komittees in Prag

Auf der diesjährigen Sitzung des internationalen Joint Comittees on Urban Drainage der IWA (International Water Association) und der IAHR (International Association for Hydro-Environment Engineering and Research), welche am Vortag der weltweit wichtigsten Konferenz auf dem Gebiet der Stadtentwässerung, der 14th International Conference on Urban Drainage in Prag stattfand, waren u.a. wichtige Personalfragen zu klären. Wie auch in den Vorjahren wurde die Sitzung von Dr. Manfred Schütze, dem Vorsitzenden dieses Komitees, dem zwölf Wissenschafter und Praktiker aus aller Welt angehören, geleitet.

Dr. Schütze eröffnet weltweit wichtigste Konferenz auf dem Gebiet der Stadtentwässerung

Vom 10. bis 15. September fand in Prag die 14th International Conference on Urban Drainage statt. Sie war mehr mehr als 700 Teilnehmern außergewöhnlich gut besucht. Diese nur alle drei Jahre stattfindende Konferenz der Stadtentwässerungsexperten weltweit fand - nach Braslien 2011 und Malaysia 2014 – dieses Mal  wieder in Mitteleuropa statt. Dieses wissenschaftliche Ereignis wurde durch den Vorsitzenden des verantwortlichen Leitungsausschusses, dem Joint Committee on Urban Drainage der IWA und IAHR, Dr. Manfred Schütze vom Forschungsinstitut ifak e. V. (Magdeburg), eröffnet.

Arbeitskreisveranstaltung des VDI am 21. September 2017

Intersektorale Betrachtung von Infrastruktursystemen am Beispiel von Wasser und Energie 
Referent: M.Sc. Gloria Robleto

Kurzreferat: 

Infrastrukturen in den Sektoren Wasser und Energie sind eng miteinander verknüpft und bestehen aus gekoppelten natürlichen und künstlichen Komponenten. Beispiele von natürlichen Komponenten sind Oberflächengewässer und Grundwasser­vorkommen sowie Vorkommen von Energieträgern. Künstliche Komponente sind z. B. Netze und Aufbereitungsanlagen, Wasser- und Energiemanagementstrategien sowie gesetzliche Rahmenbedingungen. Aufgrund der Komplexität sektoraler Infrastrukturen werden der Wasser- und Energiesektor zumeist isoliert betrachtet.

SIRENE - Secure and Intelligent Road Emergency Network

Das Ziel von SIRENE ist es, diesen Prozess durch technologische Optimierungen entscheidend zu verbessern sowie abzusichern. Zunächst ist das Routing von Einsatzkräften zu verbessern – unter anderem durch kurzfristige Verkehrsprognosen, die auch gerade erst aufgetretene Ereignisse berücksichtigen können.

ifak bei Projektpräsentation in der UN-Habitat-Zentrale in Nairobi

Am 12. und 13. September 2017 fand in Nairobi, Kenia, eine Konferenz zum Thema einer nachhaltigen Infrastruktur und zum Umwelt- und Ressourcen-Management für hochdynamische Metropolen statt. Veranstaltungsort war die UN-Habitat-Zentrale der Vereinten Nationen in Nairobi. Den Anlass gab die Zwischenverteidigung des vom deutschen Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes „Rapid Planning“. Das Magdeburger ifak ist einer der 11 Partner aus Deutschland dieses im Zeitraum von 2014 bis 2019 im Programm „Future Megacities“ durchgeführten Forschungsprojektes. In „Rapid Planning“ wird eine Planungsmethodik zur Stadtplanung entwickelt, die ihren Fokus auf die gemeinschaftliche Betrachtung der Basisversorgungs- und Entsorgungsstrukturen richtet. Hierbei werden Energie, Wasser, Abwasser, Abfall und urbane Landschaft integrativ betrachtet, um potenzielle Synergien nutzbar zu machen.

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