Echtzeitkommunikation

Der Themenbereich „Echtzeitkommunikation“ hat sich zum Ziel gesetzt, aufbauend bei der Verhaltensanalyse und -bewertung bis hin zur Diagnose und Robustheitsuntersuchungen und Tests Protokollspezifikation und -implementierungen ganzheitlich zu betrachten.

Im Folgendem finden Sie eine Auflistung der Publikationen und Projekte zu diesem Thema.

Neues Projekt am ifak: MONAT - Modellbasierte und bedarfsgerechte Netzwerkkonfiguration für Netzwerke der Automatisierung und Telekommunikation

Zu Beginn des neuen Jahres verzeichnete das ifak den Start des Projektes: MONAT - Model-based and demand-driven network configuration for automation and telecommunications networks. Das Forschungsprojekt MONAT möchte dazu beitragen, Vertrauen in die für die Etablierung virtueller Netzwerke neue Technologie Software Defined Network beim Endkunden zu erreichen. Dies ist nur möglich, wenn nachgewiesen wird, dass neben den geforderten Qualitätseigenschaften der Verbindung auch die Umsetzung von Security-Anforderungen ohne zusätzlichen Overhead möglich ist. Ferner soll MONAT die Durchgängigkeit der erarbeiteten Konfigurationslösungen für echtzeitfähige Kommunikationsmodule im industriellen Automatisierungsbereich unter Einbeziehung der Time Sensitive Netzworking Ansätze auf der einen Seite und der Nutzung derselben Konfigurationslösungen im reinen IKT-Bereich untersuchen und auf Basis von Demonstratoren umsetzen. 

MONAT - Modellbasierte und bedarfsgerechte Netzwerkkonfiguration für Netzwerke der Automatisierung und Telekommunikation

Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 sieht neue Konzepte für eine flexible Produktion vor. Dabei können beginnend bei den Planungsaufgaben, der kaufmännischen Auftragsabwicklung bis hin zur produktionstechnischen Ausführung, Aufgaben maschinell ausgehandelt und kooperativ durchgeführt werden. Dazu bedarf es einer flexiblen Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Werkzeugen – von bürobasierten Tools im ERP-Umfeld bis Echtzeit-Kommunikation von Komponenten im Shop Floor. Immanent für Industrie 4.0 ist die Fähigkeit der Teilnehmer, dynamisch auf Anforderungen auf allen Ebenen reagieren zu können und selbstständig geeignete Kommunikationspartner zu finden. Aus Sicht der zum Einsatz kommenden Kommunikationssysteme müssen unterschiedliche Anforderungen z.B. hinsichtlich Sicherheitsanforderungen oder Echtzeiteigenschaften erfüllt werden. Dabei gilt, proprietäre Kommunikationssysteme im Feldbereich nicht gesondert behandeln zu müssen.

Auftakt zum Jahreskolloquium Kommunikation in der Automation – KommA 2017

Fast 70 Gäste waren am 14.11.2017 der Einladung der beiden Forschungsinstitute ifak aus Magdeburg und inIT aus Lemgo zur Tagung KommA 2017 in die Denkfabrik im Wissenschaftshafen Magdeburg gefolgt. In 25 Fachbeiträgen und ausgiebiger Diskussion tauschten die Vertreter aus Wissenschaft und Industrie ihre Erkenntnisse der angewandten Forschung und Erfahrungen aus der industriellen Praxis aus. Unabhängig davon ob sie im Kontext von Industrie 4.0 betrachtet wird, ist die industrielle Kommunikation Voraussetzung für funktionierende Automatisierungslösungen in allen Branchen. Die 5G fünfte Generation im Mobilfunk oder das weitere Vordringen des Ethernet in die Automation unter dem Stichwort APL Advanced Physical Layer sind nicht nur technologisch, sondern besonders auch mit Blick auf den praktischen Nutzen und neue Geschäftsmodelle interessant.

OPTIMUM (OPTimised Industrial IoT and Distributed Control Platform) Projekt in Deutschland gestartet

Am 10.10.2017 fand für die deutschen Projektpartner des ITEA 3 Projektes „OPTIMUM“ (OPTimised Industrial IoT and Distributed Control Platform) das offiziele Kick-off am ifak in Magdeburg statt. Partner des deutschen Konsortiums sind neben dem ifak e. V. die Firmen Terex MHPS GmbH, Bosch Rexroth AG, Comnovo GmbH, NXP Semiconductors Germany GmbH, tarakos GmbH, Thorsis Technologies GmbH sowie die Universität Rostock. Das Projekt adressiert innovative Konzepte für das Engineering, die Inbetriebnahme, die Steuerung sowie Überwachung von „Material Handling“ und „Smart Manufacturing“ Lösungen. Wesentliche Projektziele sind die Verbesserung von Aspekten der verteilten Steuerung, die Nutzung und Anpassung von Technologien aus dem Umfeld (I)IoT für reale industrielle Anwendungen, die Verbesserung von Steuerungslogik und Anwendungen durch die Berücksichtigung von Kontext- und Ortsinformationen, das Modell- und 3D- basiertes Engineering und die Anlagenüberwachung. Die Schwerpunkte der ifak-Arbeiten liegen auf der Entwicklung eines verteilten Steuerungskonzeptes auf der Basis echtzeitfähiger Kommunikation sowie positionsabhängiger Assistenz- und Steuerungsfunktionen.

Productive 4.0

Das Projekt „Productive4.0“ ist die bislang größte europäische Forschungsinitiative auf dem Gebiet der Industrie 4.0. Unter Koordination der Infineon Technologies AG arbeiten mehr als 100 Partner aus 19 europäischen Ländern an der Digitalisierung und Vernetzung der Industrie. An dem Projekt beteiligen sich Partner wie BMW, Bosch, Philips, Thales, NXP, STM, SAP, ABB, Volvo, Ericsson und führende Institute wie das Karlsruher Institut für Technologie, die Fraunhofer Gesellschaft, die TU Dresden und das ifak.

Unified Assessment of Dependability of Industrial Communication

Willmann, S.; Gnad, A.; Rauchhaupt, L.Unified Assessment of Dependability of Industrial Communication. AUTOMATION 2017 „Technology networks Processes“, 27.-28.06.2017, Baden-Baden, VDI Wisssensforum GmbH, VDI-Berichte 2293, 2017, ISBN 978-3-18-092293-5

IHK Preis des Landes Sachsen-Anhalt für Mitarbeiter des ifak

Dr. Stephan Höme, von 2015 bis 2016 Mitarbeiter am ifak, erhielt am 2.Dezember für seine mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation „Analytische Modellierung des Zeitverhaltens von verteilten industriellen Steuerungssystemen“ den IHK Preis des Landes Sachsen Anhalt 2016.

Seiten

RSS - Echtzeitkommunikation abonnieren