Industrie 4.0

Workshop: „Einsatz akustischer Sensoren in innovativen Automatisierungslösungen“ des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Magdeburg am 30.05.2018

Digitalisierte Informationen sind Voraussetzung für künftige Industrie 4.0 Anwendungen. Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg „vernetzt wachsen“ fand im ifak ein Workshop zum Einsatz akustischer Sensoren im Kontext von Industrie 4.0 statt. Den Teilnehmern wurden mögliche Schritte und notwendige Komponenten erläutert, die akustische Sensorsysteme "fit" für Industrie 4.0 machen sollen. Neben der Darstellung von Potenzialen von (akustischen) Sensoren als Ausgangspunkt für den Informationsfluss in verschiedensten Anwendungsgebieten lag ein Schwerpunkt auf algorithmischen Verfahren und Praxisbeispielen.

MONAT - Modellbasierte und bedarfsgerechte Netzwerkkonfiguration für Netzwerke der Automatisierung und Telekommunikation

Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 sieht neue Konzepte für eine flexible Produktion vor. Dabei können beginnend bei den Planungsaufgaben, der kaufmännischen Auftragsabwicklung bis hin zur produktionstechnischen Ausführung, Aufgaben maschinell ausgehandelt und kooperativ durchgeführt werden. Dazu bedarf es einer flexiblen Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Werkzeugen – von bürobasierten Tools im ERP-Umfeld bis Echtzeit-Kommunikation von Komponenten im Shop Floor. Immanent für Industrie 4.0 ist die Fähigkeit der Teilnehmer, dynamisch auf Anforderungen auf allen Ebenen reagieren zu können und selbstständig geeignete Kommunikationspartner zu finden. Aus Sicht der zum Einsatz kommenden Kommunikationssysteme müssen unterschiedliche Anforderungen z.B. hinsichtlich Sicherheitsanforderungen oder Echtzeiteigenschaften erfüllt werden. Dabei gilt, proprietäre Kommunikationssysteme im Feldbereich nicht gesondert behandeln zu müssen.

Auftakt zum Jahreskolloquium Kommunikation in der Automation – KommA 2017

Fast 70 Gäste waren am 14.11.2017 der Einladung der beiden Forschungsinstitute ifak aus Magdeburg und inIT aus Lemgo zur Tagung KommA 2017 in die Denkfabrik im Wissenschaftshafen Magdeburg gefolgt. In 25 Fachbeiträgen und ausgiebiger Diskussion tauschten die Vertreter aus Wissenschaft und Industrie ihre Erkenntnisse der angewandten Forschung und Erfahrungen aus der industriellen Praxis aus. Unabhängig davon ob sie im Kontext von Industrie 4.0 betrachtet wird, ist die industrielle Kommunikation Voraussetzung für funktionierende Automatisierungslösungen in allen Branchen. Die 5G fünfte Generation im Mobilfunk oder das weitere Vordringen des Ethernet in die Automation unter dem Stichwort APL Advanced Physical Layer sind nicht nur technologisch, sondern besonders auch mit Blick auf den praktischen Nutzen und neue Geschäftsmodelle interessant.

Chinesische Universität HDU und ifak vereinbaren Kooperation

Am 30. Oktober 2017 haben der Präsident der Hangzhou Dianzi Universität (HDU), Prof. ZHU Zefei, und der Institutsleiter des ifak, Prof. Ulrich Jumar, eine mehrjährige Kooperation vereinbart. Im Rahmen einer würdevollen Zeremonie, bei der der deutsche Gast als Professor der HDU eingeführt wurde, bekräftigten die Partner ihre Pläne zur Kooperation in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik.

INVITE4.0  - Smart-Service-Dienstleistungen der Prozess- und Papierindustrie im Internet der Dinge

Ziel des Verbundprojektes INVITE40 ist die Entwicklung einer Methode zum Engineering technikbasierter Dienstleistungen mit Industrie 4.0 Technologien mit Schwerpunkt auf der Anlagen- und Verfahrenstechnik und der Wertschöpfungskette Papier- und faserbasierter Materialien.

OPTIMUM - OPTimised lndustrial IoT and Distributed Control Platform for Manufacturing and Material Handling

Das Projekt „OPTIMUM“ adressiert innovative Konzepte für das Engineering, die Inbetriebnahme, die Steuerung sowie Überwachung von „Material Handling“ und „Smart Manufacturing“ Lösungen. Unter Berücksichtigung aktueller Diskussionen zu Industrie 4.0 konformen Architekturen, Komponenten und Diensten verfolgt OPTIMUM die folgenden Ziele: Verbesserung von Aspekten der verteilten Steuerung, Nutzung und Anpassung von Technologien aus dem Umfeld (I)IoT für reale industrielle Anwendungen, Verbesserung von Steuerungslogik und Anwendungen durch die Berücksichtigung von Kontext- und Ortsinformationen, Modell- und 3D- basiertes Engineering und Anlagenüberwachung.

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg "vernetzt wachsen"

Insbesondere KMU sind heute oftmals von einer Teilhabe an Wertschöpfungsnetzwerken ausgeschlossen, da die über Jahre gewachsenen Maschinenparks kaum, und wenn, dann meist über inhomogene Technologien Informationen austauschen. Virtualisierung und digitale Vernetzung bilden jedoch wesentliche Voraussetzungen für einen automatisierten Workflow, wie er zur effizienten Gestaltung von Industrie 4.0 Wertschöpfungsnetzen unabdingbar ist. Es besteht grundlegender Aufklärungsbedarf zu den Potentialen industrieller Kommunikationstechnologien und den Möglichkeiten der Integration von Bestandssystemen. Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Magdeburg sollen bei den KMU Vertrauen in die Digitalisierung geschaffen, Mitarbeiter und Führungskräfte zur Durchführung von Digitalisierungsmaßnahmen befähigt sowie „Digitalisierungs-Aha-Erlebnisse“ ermöglicht werden.

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