Kanalnetze

Kanalnetze stellen eine der kostbarsten Infrastruktursysteme innerhalb einer Stadt dar, da ihre Instandhaltung und ggf. Ersatz erheblicher Ausgaben bedarf. Im Themenfeld „Kanalnetze“ des ifak werden Methoden und Hilfsmittel entwickelt und angewendet, die es erlauben, die ursprünglich meist als statische Systeme ausgelegten Kanalsysteme in dynamischer Weise zu nutzen und dadurch nicht nur besser auszunutzen, sondern sie zudem auch in flexibler Weise zur Reaktion auf sich stets verändernde Herausforderungen (u. variable Niederschlagsmuster, Bevölkerungsentwicklungen) zu ertüchtigen.

Im Folgendem finden Sie eine Auflistung der Publikationen und Projekte zu diesem Thema.

Deutsch-Israelische Wassertechnologiekooperation - ifak-Wissenschaftler bei Projekttreffen in Haifa

In der zweiten Novemberwoche ist Dr. Schütze vom ifak bei einen Projektreffen beim israelischen Kooperationspartner des ifak zu Besuch. Auf einem Arbeitstreffen mit Prof. Friedler am Technion - Israel Institute of Technology und seiner Arbeitsgruppe erörtern die Wissenschaftler den aktuellen Projektstand im vom BMBF und dem israelischen Ministry of Science and Technology (MOST) im Kooperationsprojekt CLUWAL. In diesem bilateralen Forschungsprojekt werden simulationsgestützte Methoden zur Bewertung urbaner Wassersysteme erarbeitet. Diese erlauben es Kommunen und Wasserverbänden, eine Bewertung des Wassersystems und möglicher Maßnahmenpakete nach sozialen, ökologischen und ökonomischen Kriterien der Nachhaltigkeit durchzuführen und somit die knappen Wasserressourcen gut zu bewirtschaften. Eine besonderere Rolle spielen hier Systeme zur Nutzung von Regenwasser und von Regenwasserabfluss zur Einsparung kostbarer Wasserressourcen.

CLUWAL  - Nutzbarmachung des urbanen Wasserkreislaufes – Integriertes urbanes Wassermanagement zur Steigerung der Nachhaltigkeit

CLUWAL erarbeitet Methoden und Werkzeuge, die es erlauben, den urbanen Wasserkreitslauf durch ein integriertes urbanes Wassermanagement besser und nachhaltiger zu nutzen. Es wird ein Modellierungsund Analyseinstrumentarium erabeitet und für mehrere Fallstudien angewendet.

SIMBA-Simulationsexperten treffen sich in Schönebeck-Bad Salzelmen

Foto: A. Silber

Die Modellierung, Simulation, Steuerung und Regelung von Abwassersystemen ist seit der Gründung des ifak ein Arbeitsschwerpunkt des Instituts. Das unter Leitung von Dr. Jens Alex entwickelte Simulationssystem SIMBA findet national und international eine wachsende Zahl von Nutzern aus dem Kreis planender Ingenieurunternehmen, bei Anlagenbetreibern und im Forschungsbereich. Den Vertrieb und Support im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden hat zum Jahresbeginn 2017 die Institutsausgründung ifak technology+service GmbH übernommen.

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