Qualitätssicherung und Test

Das ifak ist ein technologisch führender und innovativer Partner für die Industrie für alle Themen des Systementwurfs und der Qualitätssicherung. Dabei steht insbesondere der (automatisierte) Test mit den erforderlichen Methoden und Werkzeugen im Vordergrund. Mittelfristiges Ziel des ifak ist die Entwicklung und Etablierung eines modellbasierten Frameworks für den Test von (kooperativen) Systemen.

Im Folgenden finden Sie Publikationen und Projekte zum Thema "Qualitätssicherung und Test".

V2X-Monitoring-System

Im Rahmen des Projektes VERONIKA soll in Kassel die ÖPNV-Bevorrechtigung an Lichtsignalanlagen umgesetzt werden. Hierbei will die Universität Kassel Funkstationen (Road Side Units) an ausgesuchten Knotenpunkten im Stadtgebiet anbringen. Diese Einheiten kommunizieren mit ihren Pendants (On-board Units) in Bussen und Straßenbahnen über den neuen Standard Car2X (auch: V2X) und IEEE 802.11p. So sind unter anderem die Anmeldung eines berechtigten Fahrzeugs an einer Ampel und Rückmeldungen geplant.

ifak demonstriert Test und Diagnose von Funk im Verkehr auf der ConCarExpo 2017

Das ifak stellte auch dieses Jahr auf der ConCarExpo aus, einer Messe für das vernetzte Fahrzeug und die zugehörigen Technologien. Es wurde eine Eigenentwicklung aus Software und Hardware demonstriert, die die Qualitätssicherung der V2X-Kommunikation (auch: "Car2X") zwischen Fahrzeugen und straßenseitiger Infrastruktur unterstützt.

Das V2X‑Diagnosesystem besteht aus einer V2X‑Diagnose-Engine und (mehreren) V2X‑Diagnosegeräten, mit denen verteilte V2X‑Applikationen im laufenden Betrieb überprüft werden können. Dabei werden vom Nutzer hinterlegte, individuelle Betriebsvorgaben automatisch mit Ist‑Daten abgeglichen. Außerdem werden weitere Funktionen ermöglicht, darunter eine vorausschauende Wartung. Mehr Details finden sich unter v2x.ifak.eu.

Viele interessierte Besucher führten zu interessanten und konstruktiven Gesprächen am Messestand des ifak. Dabei wurden mögliche Einsatzgebiete und notwendige Weiterentwicklungen diskutiert sowie weitere Projektvorhaben vereinbart.

MASSIVE - Modellsynthese aus sequenzbasierten Verhaltensanforderungen zur modellbasierten Testfallgenerierung

Zukunftsweisende Konzepte zur Umgestaltung der Produktion und der Kommunikationssysteme, die meist auf verteilten und komplexen Systemen basieren, stellen große Herausforderungen für Hersteller und Anwender industrieller Automatisierungstechnik dar. Die steigenden Komplexitäten von Software verbunden mit hohen Qualitätsanforderungen erfordern ausgiebiges und umfangreiches Testen bevor ein Gerät/System ausgeliefert werden kann.

Mit der zunehmenden Komplexität der Produkte und Produktionsanlagen werden neue Methoden und Konzepte zur Testerstellung und hochautomatisierten Testdurchführung benötigt. Der Einsatz von modellbasierten Methoden zur Testgenerierung reduziert den Aufwand und damit auch die Kosten signifikant.

Projektstart REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme

Inbetriebnahme-, Betriebs- und Wartungs- begleitende Diagnose verteilter und kooperierender Systeme können maßgeblich zur Qualitätssicherung in verschiedensten Anwendungsdomänen beitragen. Die Diagnose einzelner Komponenten wird heute bereits praktiziert. Ziel des nun am ifak gestarteten und durch den Bund geförderten Projekts „REDI4.0 - Regelbasierte Diagnose für Industrie 4.0-Systeme“ ist eine erweiterte regelbasierte Diagnose verteilter Systeme. Mit REDI4.0 sollen verhaltensbasierte als auch strukturelle Diagnoseregeln gemeinsam durch eine neue Regelnotation beschrieben und gleichzeitig überprüft werden können.

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